Risikomanagement und Liefersicherung
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| Hans Ahlinder, CEO IBX Group AB |
Früher wurde Supply Chain Management nur als Prozess der Planung, Umsetzung und Kontrolle des Lieferprozesses definiert. Aber mit der Auslagerung in Niedrigkostenländer ist die Beachtung von Lieferrisiken in globalen Wertschöpfungsketten umso wichtiger geworden.
Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Unternehmen, die Probleme mit Unterbrechungen in ihrer Lieferkette hatten, nicht nur Einbußen bei den Betriebskosten hinnehmen mussten, sondern auch bei Umsatz und Wachstum. Aber das Schadenspotential beschränkt sich nicht nur auf den Schaden, der unter dem Strich unmittelbar sichtbar ist – Offshoring erhöht auch die Gefahren für das geistige Eigentum.
Das bedeutet, dass Beschaffungsexperten Maßnahmen ergreifen müssen, um mit den erhöhten Risiken und den Gefahren, die diese Risiken für die Supply Chain darstellen, umzugehen.
Umgang mit Lieferrisiken
Unserer Erfahrung nach müssen bei der Erstellung von Lieferrisiko-Matrizen fünf wichtige Aspekte beachtet werden.
- Lieferantenqualität
- Lieferantenleistung
- Finanzielle Zuverlässigkeit des Lieferanten
- Logistik
- Lieferrisiken
Durch die Konzentration auf diese fünf Aspekte können Supply Chain Manager die Risiken der Lieferbasis identifizieren, messen und verwalten. Sie stellen außerdem ein leistungsfähiges Tool zur Messung der Gesamtleistung der Lieferbasis dar.
Aber wie erfahrene Beschaffungsmanager wissen, können Lieferrisiken nie vollständig vermieden werden. Die korrekte Strategie sollte also darin bestehen, Preis, Qualität und Lieferung zu optimieren und einen Risikograd zu erreichen, der zu Ihrer Unternehmensstrategie passt. Damit sind Sie in der Lage, eine Strategie zu entwickeln, die proaktiv die potentiellen erheblichen Auswirkungen von Unterbrechungen in der Lieferkette in Bezug auf die Unberechenbarkeit der globalen Wirtschaft, die Versorgung mit Rohstoffen oder das geistige Eigentum minimiert.
Und hier ist eine rationalisierte umfassende Lösung für die gesamte Lieferkette und Kostenanalyse von Vorteil. Eine Source-To-Pay-Solution ist die Grundlage für eine schnelle und genaue Kostenanalyse, die Ihnen zusammen mit einer Business-Intelligence-Solution eine umfassende Lösung zum Risikomanagement bietet. Mit den Informationen, die Sie durch diese Lösungen erhalten, können Sie die Berichterstattung in der Beschaffung rationalisieren. Damit werden die Gesamtkosten des Unternehmens sowie die Leistung der Lieferanten besser sichtbar und Sie haben den Einblick, den Sie für eine flexible und schnelle Entscheidungsfindung benötigen.
Garantie der Liefersicherheit
Durch die Beachtung von Lieferrisiken in der Beschaffung, können Sie die Leistung steigern und sich die Möglichkeiten eines schwankenden Markts sichern. Auf einem zunehmend globalen Markt gehören Kenntnisse im Risikomanagement definitiv zu den Kernkompetenzen des Beschaffungswesens. Die Berücksichtigung dieser Tatsache ist einer der wichtigsten Aspekte bei der Neubewertung der Einkaufsabteilung und der Rolle des Beschaffungswesens innerhalb einer Organisation.
Best Practice-Beschaffungsorganisationen nutzen Risikomanagement, um ihren Wettbewerbsvorteil auszubauen.
- Bauen Sie Lieferantenbeziehung so auf, dass Sie im Falle einer Krise geschützt sind
- Analysieren, priorisieren und bewerten Sie Risiken, um mögliche Schäden zu minimieren
Denken Sie daran, dass Sie das bekommen, wofür Sie bezahlen – berücksichtigen Sie, dass es manchmal besser ist, etwas mehr zu bezahlen, als die Lieferkontinuität zu gefährden. Wo früher dem Notfall-Beschaffungsmanager, der Lieferanten mit einem Aktenkoffer voll Bargeld aushalf, um die Lieferung sicherzustellen, der Ruhm zufiel, erntet diesen in einer risikobewussten Organisation jetzt zu Recht der proaktive Risikominimierer.
Hans Ahlinder, CEO IBX Group AB